Prävention und Impfung

Durch die Fortschritte in der Medizin entwickeln sich immer neuere und speziellere Untersuchungsmethoden zur Krebsvorsorge. Diese bieten wir Ihnen zu Ihrer höheren Sicherheit in unserer Praxis als zusätzliche individuelle Gesundheitsleistungen an. Die Kosten hierfür haben Sie selbst zu tragen.  Sie entscheiden, ob Sie unser Angebot nutzen möchten. Wir beraten Sie gern.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL)

  • Ultraschalluntersuchungen der weiblichen Genitalorgane
    Die vaginale Ultraschalluntersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane gehört zu den am häufigsten zusätzlich genutzten Verfahren. Noch nicht tastbare Erkrankungen können wesentlich frühzeitiger erkannt werden.

  • Brustultraschall
    Die Brustultraschalluntersuchung ist eine nebenwirkungsfreie Methode und kommt, im Gegensatz zur Mammographie, ganz ohne Röntgenstrahlen aus. Die Untersuchung der Brust mit Ultraschall ist besonders für Patientinnen ohne Risikofaktoren oder Vorerkrankungen empfehlenswert und kann für Frauen mit einem sehr dichten Brustgewebe sinnvoll sein.  Auch jüngeren Frauen ab dem 30. Lebensjahr wird diese Untersuchung 1 x jährlich empfohlen.

  • Blasenkrebs-Früherkennung 
    Harnblasenkrebs stellt das fünfthäufigste Tumorleiden in Deutschland dar. Besonders gefährdet sind Personen, die chemischen Belastungen ausgesetzt sind (z.B. chemische Industrie, Haarfärbemittel, Nikotin). Der Harnblasenkrebs verursacht im Frühstadium nur wenige Symptome, sodass eine Früherkennung nur mit gezielten Tests möglich ist. Der immunologische Blasentest ist eine einfache und zuverlässige Methode, auch für Harnblasenkarzinome im Frühstadium. Die Tumormarker lassen sich direkt durch einen einfachen Urintest nachweisen.

  • Darmkrebsfrüherkennung   
    Die Krebsfrüherkennungsrichtlinien sehen ab dem 50. Lebensjahr einen Test auf okkultes Blut im Stuhl sowie ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung vor. Mit dem Hämoccult-Test werden kleine Mengen von Blut im Stuhl nachgewiesen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind und deshalb als versteckt (okkult) bezeichnet werden. Dieses kann ein Hinweis auf verschiedene Darmerkrankungen, wie z. B. Darmkrebs, sein. Frauen bis zum 49. Lebensjahr bieten wir diesen Test gern als Wahlleistung an.

  • Immunologischer Stuhltest
    Für jüngere Patienten und für diejenigen, die die ausführliche Diagnostik einer Darmspiegelung nicht durchführen lassen möchten, empfiehlt sich der immunologische Stuhltest. Dieser kann auf verschiedene Darmerkrankungen, wie z. B. Darmkrebs, hinweisen. Auch die Vorstufen zum Darmkrebs, die Polypen, werden in vielen Fällen erkannt.

  • Dünnschichtzytologie
    Zytologische Abstriche vom Gebärmutterhals werden zur Überprüfung des Gewebes auf das Vorhandensein von Veränderungen und Krebsvorstufen vorgenommen. Die Dünnschichtzytologie ist eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Krebsvorsorgeabstriches. Hier wird das Abstrichmaterial in einem speziellen Verfahren gefiltert und gereinigt. Die Zellabstriche sind damit frei von Schleim, Blut oder anderen Verunreinigungen. So können ausnahmslos alle im Abstrich vorhandenen Zellen  in einer dünnen Schicht unter dem Mikroskop ausgewertet werden. Aufgrund der höheren Findungsrate von Zellveränderungen bei der Dünnschichtzytologie können mehr Vorstufen von bösartigen Veränderungen erkannt werden. Der Anteil schlecht oder nicht zu beurteilender Präparate sowie die Anzahl unklarer oder falscher Befunde werden gesenkt.

  • HPV-Test (Humane Papillomviren)
    Eine Infektion mit sexuell übertragbaren Papillomaviren macht noch keine Krankheit. Die meisten HPV-Infektionen sind harmlos.  Allerdings spielt eine über längere Zeit bestehende Infektion mit so genannten Hochrisiko-HPV-Typen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Beim HPV-Test werden Zellen vom Gebärmutterhals entnommen und mit hochmoderner DNA-Technologie ausgewertet. So können die Viren erkannt werden, ehe sie Zellveränderungen auslösen. Ein positiver Befund ist deshalb auch kein Anlass zur Beunruhigung. 

  • HPV-Impfung für Sie und Ihre Tochter
    Mit der HPV-Impfung besteht die Möglichkeit, das Risiko für eine Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung zu verringern. Dabei ist der Nutzen am größten, wenn vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft wird, bevor es zu einer Infektion mit den Papillomaviren gekommen ist. Doch auch Frauen außerhalb dieser Altersgruppe können von dieser Impfung profitieren. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und umfassend zum Thema HPV-Impfung.

  • Spezielle Laboruntersuchungen 
    Wir bieten Ihnen individuell an Ihre Bedürfnisse angepasste Labortests an. Hierzu gehört z.B. der Routinelaborcheck mit großem Blutbild. Mit Hilfe einer individuellen Hormonanalyse, kann frühzeitig erkannt werden, ob hormonelle Störungen vorliegen, oder ob Sie z.B. noch schwanger werden können. Des Weiteren bieten wir Ihnen Untersuchungen zum Ausschluss sexuell übertragbarer Krankheiten, wie z.B. HIV oder Hepatitis. Wir beraten Sie gerne und umfassend zu diesen und weiteren Themen.

Knochendichtemessung

Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralsalzgehalt der Knochen gemessen. Dieser gibt Auskunft darüber, wie stabil und kräftig ein Knochen ist. Zur Knochendichtemessung nutzen wir das Ultraschallgerät, um z. B. eine Osteoporose nachzuweisen oder den weiteren Verlauf dieser Erkrankung besser kontrollieren zu können. Durch die Messung an den Fingern ist es möglich, eine Aussage über die Masse und die Qualität bzw. Struktur der Knochen zu erhalten. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln einer Osteoporose ist eine wesentliche Maßnahme zur Steigerung der Lebensqualität. Durch eigenes Handeln können Sie selbst Einfluss nehmen. Diese Methode bietet drei Vorteile. Sie ist nebenwirkungsfrei, schnell und aussagekräftig.

Wir sind für Sie da:

Montag bis Donnerstag
07.40 - 12.00 Uhr
15.00 - 18.30 Uhr

Freitag
08.00 - 12.00 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Telefonische Erreichbarkeit unter: 0481 / 785 – 4820